Dom Minden  
  SCHATZKAMMER | BEGRÜSSUNG  

Herzlich willkommen in der Mindener Domschatzkammer
 
Wichtige Information:

Die Domschatzkammer ist voraussichtlich bis Herbst 2016 geschlossen,
das Besucherzentrum ist weiterhin für Sie geöffnet!


Begrüssung:
Liebe Besucher!

Unmittelbar neben dem tausendjährigen Dom befindet sich im HAUS AM DOM die Domschatzkammer, in die Sie jetzt eingetreten sind. Wir möchten Sie in unserem kleinen "Diözesanmuseum", das wertvolle Schätze enthält, herzlich begrüßen. Obwohl diese Schatzkammer erst nach dem zweiten Weltkrieg eingerichtet wurde, liegt bereits aus dem Jahre 1683 ein Inventarverzeichnis vor, das 417 beschriebene Seiten umfasst, hiervon behandeln 30 Seiten den Domschatz. Schon 1380 hatte der Mindener Chronist Hermann von Lerbeck einzelne kostbare Kunstgegenstände zusammengestellt und erklärt.

Da Minden von 799 bis 1648 ein Bistum mit insgesamt 60 Bischöfen war, haben sich im Laufe der Jahre viele liturgische Geräte angesammelt, die beim Gottesdienst im Dom verwandt wurden. Sie bilden den einen Schwerpunkt der Schatzkammer. Da die Eucharistiefeier immer vor einem Kreuz stattfindet, befinden sich in der Schatzkammer kostbare Kreuze aus alter und neuer Zeit, unter ihnen das bekannte Mindener Kreuz vom Ende 11. / Anfang 12. Jahrhundert. Sie sehen außerdem viele Kelche aus der Zeit der Gotik, liturgische Bücher wie Evangeliare und Missale, Kerzenträger, Monstranzen, Weihrauchfässer, Messgewänder und anderes liturgisches Gerät von der romanischen Zeit bis zur Gegenwart.

Schatzkammer betreten Schatzkammer betreten

Das Bistum Minden wurde von Karl dem Großen und Papst Leo III. zur Bekehrung der Sachsen gegründet. Da für die Gläubigen im Mittelalter die Anwesenheit von Heiligen und Märtyrern lebenswichtig war, finden sich in der Schatzkammer eine Fülle von Reliquiaren, in denen Gebeine von Heiligen aufbewahrt wurden. Von unbeschreiblichem Wert sind der Petrischrein (Mitte 11. Jahrhundert) der Margaretenarm aus dem späten 11. Jahrhundert, Reliquienkreuze und -schreine. Wegen der Dompatrone Petrus und Gorgonius sind ihnen gewidmete Reliquiare besonders zahlreich vertreten.

Aus dem Bestand der Figuren sind die Silbermadonna (um 1230)' Madonna mit Kind, Pieta, hl. Agnes und Anna selbdritt zu nennen.

Der frühere Weihbischof von Paderborn Paul Nordhues hat alle seine bischöflichen Insignien der Mindener Domschatzkammer vermacht. Von eindrucksvoller Aussagekraft ist der Bischofsstab von Hildegard Domiziaff.

Mit diesen wenigen Hinweisen wollten wir Ihnen einen ersten Einblick in unsere Schatzkammer vermitteln. Wir möchten Sie zu einem Besuch herzlich einladen. Die Betrachtung der Kunstgegenstände und der dahinter stehende Glaube, aus dem heraus sie geschaffen wurden, könnte Sie bereichern und beglücken.

Kontakt:
Domschatzkammer und Besucherzentrum:
Telefonnummer: 0571 83764-119
E-Mail: domschatzkammer@dom-minden.de
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten des Besucherzentrums:
Dienstag und Donnerstag: 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Anschrift:
Haus am Dom
Kleiner Domhof 30
32423 Minden
(neben dem Haupteingang des Domes)